berlin calling

Letzten Donnerstag war es soweit.Es ging endlich nach Berlin und ich war so mega aufgeregt,da ich mit der Bahn gefahren bin.Ich hasse Bahn fahren und hab immer so Muffe das ich die Anschluss Züge nicht bekomme.Aber hat alles geklappt und ich erreichte die gegen halb 3 den Hauptbahnhof.Was war mein Vorhaben in Berlin? In erster Linie wollte natürlich meinen Freund besuchen, der dort seit Wochen beruflich unterwegs ist. Fernbeziehung sucks.Dazu hatte ich mich mit Freundinnen verabredet und SHOPPEN!
Das Appartement befand sich am Ku’damm.Also perfekt für mein Vorhaben. Den Donnerstag verbrachten wir ruhig mit leckerem Essen und trauter Zweisamkeit.

Freitag, die Sonne weckte mich durch die riesen Glasfront und ich machte schnell auf den Weg um den Ku’damm abzuchecken, bevor ich mich nachmittags mit der Lena treffen wollte.

Ich zog durch &Otherstories, H&M, Forever 21 und Zara .Nach den 2 Stunden war die Hälfte meines Shoppingbudgets schon aufgebraucht . #shit happens.


Nun ging ich in Richtung KaDeWe.Dort traf ich dann Lena. Woher kennen wir uns?! Lena machte vor ca. 4 Jahren in Bonnie Strange Shit Shop ein Praktikum.Wir kamen gleich ins Gespräch, da sie auch aus dem Norden kommt…Über Instagram entstand im Nachhinein noch mehr Kontakt und ich freute mich riesig über unser nächstes Treffen.

Übrigens solltet ihr mal auf Ihrem Blog vorbei schauen. Sie befasst sich zum Teil mit Tabuthemen und ist einfach ganz frei nach Schnauze. Zudem ist sie gerade dabei sich ihr eigenes kleines Label „Gurlscrime“ aufzubauen. Von dem sie mir eine Jacke mit gebracht hat. Sie peppt Kleidungstücke ganz individuell auf und bringt ihr geliebte „Bohonote“ mit ins Spiel.

Wir fuhren mit dem Bus in die Bergmannstraße und philosophierten über unser Blogger Dasein. Wir lieben beide Second Hand Läden und gingen zu PICKnWEIGHT Vintage Kilo Store. Dort gibt es keine Preisetiketten, sondern die Artikel sind mit farbigen Plastikbomben markiert. Im Shop stehen überall Waagen bereit, in denen ihr Eure Artikel rein legt und dann wird der Kilopreis errechnet.Man muss schon ordentlich Zeit mit bringen um sich durch die Gänge und Kleiderständer zu „wühlen“ aber mit Glück findet man verborgene Schätze. Mein Favorit ist allerdings die viel kleinere Version in der „Alte Schönhäusser Straße „. Direkt gegenüber findet ihr dann „Made in Berlin“. Immer einen Blick wert!


Wir wollten noch ein paar Fotos schießen und wurden gleich fündig.Dafür liebe ich Berlin.Tausende Locations.




Hier trage ich meine Camouflage Jacke von Soniush.In welche Stadt passt dieses Motto besser? Don’t follow the Hype.Be Different.

Mit dem Rabattcode „crystalrock10 “ bekommt ihr noch bis Montag 10€ Rabatt auf Eure Bestellung! Ihr könnt zwischen den vorhandenen Jacken eine auswählen oder sie Euch personalisieren lassen, so wie ich 🙂

Kombiniert hab ich sie zum Streifenshirt von &OtherStories , schwarzer skinny Jeans, mesh Kleidchen und meinen geliebten Dr Martens.

Danke liebe Lena, für den tollen Nachmittag ❤
Puh nun war schon Samstag, ich hatte nach so ein paar Tagen schon völlig das Zeitgefühl verloren.. 24/7.

Der Mädelstreff ging weiter.Eine meiner besten Freundinnen holte mich mit ihrer kleinen Tochter ab und wir fuhren nach Steglitz. Gingen Sushi essen, etwas bummeln und nach einem Jahr hatten wir uns natürlich auch unheimlich viel zu erzählen.
Kurz bevor unser Nachmittag zu Ende ging, schoss sie noch dieses Outfitbild von mir.Mit der Hose hatte ich schon Online geliebäugelt, leider war Sie ausverkauft.Daher war ich super happy, das ich Sie hier prompt gefunden habe.


Kombiniert hab ich sie zum schlichten grauen Shirt, dünner Bomberjacke – die ich ebenfalls bei H&M im Sale ergattert habe. Dazu die Chucks mit Plateausohle. Eine wirklich Koole Alternative um in Sneaker etwas größer zu wirken.

Am Abend zogen wir dann noch mit den Arbeitskollegen meines Freundes durch die Straßen und blieben in einer Bar hängen.Aufgrund der Zeitumstellung war es plötzlich schon 4.00 Uhr und wir machten uns auf den Heimweg.Denn ich hatte Sonntag noch großes auf dem Zettel, bevor mein Zug in Richtung Heimat ging.
Geplant war ein Ausflug zum Teufelsberg. Es ist ein Trümmerberg im Westen von Berlin.Auf dem Berg befinden sich die markanten Bauten einer Flugüberwachungs- und Abhörstation der US-amerikanischen Streitkräfte zu Kriegszeiten.Nachdem sich das Militär zurück gezogen hatte,wurde die Anlage von 1991 bis 1999 als Flugsicherungsradar-Station genutzt.

Seid 2013 engagiert sich der Verein Initiative Kultur-DENK-MAL Berliner Teufelsberg g. e. V. als Plattform für den Teufelsberg.men. Die Vereinsmitglieder setzen sich dafür ein, dass der Teufelsberg in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz gestellt wird und wollen den Ihn zu einer modernen, überregionalen Austauschplattform und Denkfabrik für Kultur, Kunst, Geschichte, Technik, Natur und neue Wirtschaftsmodelle weiterentwickeln.

Danke Wikipedia, schöner hätte ich es Euch nicht erzählen können 😀
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir oben an.Wir haben natürlich erst auf dem Rückweg gesehen das es eine Teerstrasse nach oben gibt. Joar so nen Trampelpfad durch den Wald mit 75 % Steigung – kann man ja mal machen.
Aber der Weg ist das Ziel und ich war überwältigt von dem Areal. Wie Wiki schon sagte, wird dort oben alles miteinander vereint und die Freigeister haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. In den nächsten Monaten sollen sie sogar ein Wasser Anschluss bekommen.Strom gibt es nur mit Aggregaten.







An vielen Wänden sieht man einen Bären, der Erik Rotheim heißt. Sein Erfinder – Tobo. Ein 31- jährige Sprayer der in Zehlendorf aufgewachsen ist. Er verschönert die alten Gemäuer der Station mit witzigen Cartoons inclusive Message.



Dazu kommt der Ausblick der Plattform, man hat einem kompletten Blick über Berlin.Ich bin so happy an diesem Ort gewesen zu sein und kann es jedem nur empfehlen! Dazu kommt natürlich, das es eine mega Fotolocation ist und nehmt bloß die Teerstraße 😀



Leider war es nun schon später Nachmittag und meine Abreise rückte immer näher. Aber vorher musste noch eine echte Italienische Pizza her. Wir gingen ins Romero in der Fasanenstraße.Dort hab ich glaub ich die beste Pizza in meinem Leben bekommen in tollem Ambiente! Wer dort in der Nähe ist und Lust auf Italienisch hat – rein da und die Pizza Parma bestellen.



Mein Fazit zu Berlin.

Ich liebe diese super individuelle Stadt.Wir spielten kurz mit dem Gedanken dort hin zu ziehen, diesen haben wir aber wieder verworfen.Warum? Ich bin einfach ein Dorfkind.Auf Dauer wäre es mit zu laut und ich muss zugeben es mieft ab und zu sehr arg.Ich bin kein Freund von U – und S Bahn fahren.Mir fehlt es raus zu gehen und in 2 Minuten in meinem Wald zu sein und nur noch Vogelgezwitscher zu hören.Allerdings für einen Besuch würde ich immer wieder hinfahren.Berlin ist unkompliziert, freundlich.Jeder ist individuell auf seine Art ohne das man blöde Blicke erntet,wenn man sich „auffälliger“ kleidet.Mir sind viele Mädels aufgefallen, die sich wohl morgens nicht den Kopf zerbrechen was sie anziehen und sich stundenlang vor dem Spiegel zurecht machen. Nach jedem Besuch ertappe ich mich, das ich weniger geschminkt vor die Tür gehe und weniger wert auf die Haare lege.

Danke Berlin, du bist immer wieder eine Inspiration!
Ich hoffe Euch gefällt der Post und freue mich über ein Feedback.

Eure Crystal :*

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3 Gedanken zu “berlin calling

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