festival vibes

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Hallo meine Lieben,
oh man ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es war so ein grandioses Wochenende. Ich hoffe, dass ich hier noch alles genau für euch zusammen bekomme.
Am Samstag sind wir gegen 11.00 Uhr losgefahren und kamen nach einer guten Stunde in Nordholz an. Als erstes machten wir halt um unsere Bänder abzuholen und fuhren dann weiter zum Parkplatz. Wir haben das große Glück gehabt ziemlich nah am Festivalgelände parken zu dürfen. Wir nahmen also unsere sieben Sachen und zogen los in Richtung Green Camp. Dort meldeten wir uns bei „mein Zelt steht schon“ – dies ist ein Unternehmen, welches auf vielen Festivals vertreten ist. Man bucht sich ein Zelt und bei Ankunft ist schon alles vorbereitet. Von der komfortablen Luftmatratze bis zum Campingstuhl. Ich fande es grandios – Reisverschluss auf, Tasche rein und wir konnten los ziehen.
Auf ging es zum Alpro Stand, der sich auch auf dem Green Camp befand. Dort haben wir die Möglichkeit gehabt uns kühle, pflanzliche Drinks und Soja-Quarkalternativen zur ersten Stärkung auszusuchen. Meine absoluten Favoriten sind der Kokosnussdrink Choco, der mit seiner schokoladig-exotischen Note und seinem geringen Fettgehalt ein perfekter Genuss zu jeder Tageszeit und Situation ist! Ein „Muss“ für alle Schokoholics!
Und der Alpro Go On Passionsfrucht. Eine Geschmacksexplosion! Die Quarkalternative mit hochwertigem, rein pflanzlichem Protein, ist eine köstliche Stärkung für zwischendurch, um wie hier auf dem Festival, ordentlich Power für den Tag zu haben. Die  Quarkalternative besteht aus einer geschmeidigen Konsistenz, mit herrlich frischem Geschmack und aromatischen Passionsfrüchten.
Einfach Bombe! Den lege ich euch echt ans Herz. Ich bin hin und weg und habe mich heute erstmal ordentlich damit eingedeckt.
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Mit unserem kleinen Proviant ging es dann zum Infield und wir suchten uns ein nettes Plätzchen um die kleinen Köstlichkeiten zu geniessen.
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Den Rest des Tages hatten wir frei zur Verfügung und ich konnte es gar nicht mehr abwarten bis die Uhr 17.00 Uhr schlug. Denn „ASD“ war angesagt. Samy Deluxe und Afrob begleiten mich seit meiner Jugend und ich war mega aufgeregt. Wir durften durch bis in den Pressebereich und uns trennten nur ein paar Meter bis zur Bühne.
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Die Masse kochte wie ich es erwartet hatte und als mein Lieblingssong Legendär/Populär an der Reihe war – explodierte das Publikum. Wir haben geschrien, geklatscht und getanzt. Danach war ich dann schon so heiser und Adrenalin fuhr in Massen durch meinen Körper. Kurz vor Schluss verzogen wir uns dann in den Backstage Bereich um ein paar Fotos ab zu greifen. Was uns auch gelang und Afrob sagte zu mir: „Du hast an der Bühne so schön getanzt – du bekommst ein extra Bild „! Ich konnte mein Glück gar nicht fassen!
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Um irgendwie runter zu kommen setzen wir uns dann aufs Feld und tranken ein Alster – gemütlich in der Sonne. Das ist wahres Festivalfeeling. Schon ging es weiter mit Skunk Anansie. Diese Frau ist der Wahnsinn. Mit ihrer Musik bin ich groß geworden, denn mein Papa hört sie seitdem ich denken kann. Ich war so geflasht von „Weak und Hedonism“. So eine Powerfrau mit einer gewaltigen Stimme, jedoch strahlte sie soviel Ruhe und Zufriedenheit aus.
Danach ging es zu den „Beginnern“ die mit ihrer neuen Single „Ahnma“ die Show eröffneten und Sie mit „Füchse“ beendeten. „Bambule“ war mein absolutes Lieblingsalbum. Diese alten Songs reißen einen immer wieder mit und lassen Erinnerungen an meine Jugend wach werden. Das letzte mal habe ich die Crew in Hamburg gesehen, vor 2 Jahren in der Schanze und auch dieses mal waren sie wieder „on top“!
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Nun brauchten wir erstmal eine Stärkung und gingen ins VIP Zelt. Dort gab es leckere kalte Drinks und Köstlichkeiten vom Grill. Scampis und Paella. Liegestühle zum entspannen und wer Lust hatte konnte sich im Whirlpool eine  Runde abkühlen. Zu dem Zeitpunkt hörten wir wie die Show von „Seeed“ begann, die wir eigentlich nicht verpassen wollten.
Doch dann sah ich SIE. Skin, die Sängerin von Skunk Anansie. Meine Knie wurden weich und mein Herz raste. Ich nahm all meine Mut zusammen und sprach sie an, ob ich ein Foto mit Ihr machen dürfte?! Mit sanfter Stimme sagte sie : JA KLAR! Ich war überglücklich und bin so fasziniert von dieser Frau mit der mega Stimme. Danach verschwand sie „fast“ schwebend und wir liefen zu „Seeed“ immer noch geflashed von dem was ich gerade erlebt hatte…
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Ich konnte mich dann gar nicht richtig auf die Berliner Band konzentrieren und als dann plötzlich dann noch Jan Delay, Denyo,DJ Mad und Gzuz neben mir standen – war es mit mir völlig vorbei. Natürlich sind es auch nur Menschen, aber Musik bedeutet mir sehr viel. In allen Lebenslagen höre ich sie und bestimmte Songs, die mich in guten und schlechten Zeiten begleiten. Sie rufen Erinnerungen hervor und für mich ist es ein tolles Erlebnis, diese Menschen „live“ zu sehen bzw. mit Ihnen zu sprechen. Sie mischten sich unters Festivalvolk und genossen die Zeit. Sehr sympathisch!
Nach „Seeed“ ging es in die Koje. Es war für und ein langer Tag und die Sonne laugte einen doch ganz schön aus. Das Negative am Zelten auf dem Festival – Nachtruhe gibt es hier nicht. Ich bin schon ein bisschen pingelig, wenn es um schlafen geht. Es muss stockdunkel sein und mucksmäuschenstill. Aber trotz Ohropax – drangen die Bässe durch Mark Und Bein und um halb 5 suchte irgend jemand lautstark nach seiner „Sabrina“. Irgendwann siegte dann doch die Müdigkeit. Ich schaute das erste mal um 9.00 auf die Uhr. Gute Quote, dachte ich mir und dank der bequemen Luftmatratze blieben die Rückenschmerzen aus. Der nächste Gedanke war: Frühstück! Wir zogen los.
Um 13.30 stand dann das Bloggertreffen an. Ich konnte die anderen ja leider noch nicht kennenlernen und war mega gespannt. Die liebe Leonie von Alpro sammelte uns ein und wir gingen zum Grüppchen. Alles nette Gesichter und wir kamen sofort ins Gespräch. Mit von der Partie waren Anni von Bildhuebsch, Angela von Angeladoe, Jojo von my-simple-life und die Dominique von Goldschnee mit Ihren Begleitpersonen. Wir bekamen ein komplette Backstage Führung und alle wichtigen Fakten, Daten und viele Einblicke in dieses riesen Festival, welches nur durch perfekte Organisation funktionieren kann. Als normaler Festivalgast bekommt man ja gar nicht mit was alles hinter den Kulissen passiert. Wie lange vorher schon geplant und aufgebaut wird. Wie viele Menschen dahinter stecken, damit wir genügend Bier und fliessendes Wasser in den Toiletten haben. Die wahnsinnige Technik für die Bühne – alles genau getimed. Es ist der Wahnsinn. Die Verköstigung des ganzen Personals, die sich 20 Stunden Schichten um die Ohren hauen und nach 4 Stunden wieder bereit stehen müssen. HUT AB!
Nach dieser gewaltigen Informationsflut ging es für uns ins „Artist Village“.  Jaaa genau dort chillen die Stars mit ihren Liebsten, lassen sich verköstigen und rund herum gut gehen. Damit „Wir“ gut gelaunte „VIP´s“ auf der Bühne sehen. Dort trafen wir dann auf „Martin Svitek“ den Gründer von „Karmakitchen“. Wir durften uns an dem reichaltigen Buffet bedienen und gingen gemeinsam zu Tisch. Es gab eine Auswahl von Fleisch bis zu veganen Gerichten. Ich stellte mir einen bunten Teller zusammen, da ich mich nicht entscheiden konnte. Gebackene Avocado, Tofu, ein Curry und Martin erzählte uns seinen Lebenslauf und wie es zu der Gründung von Karmakitchen gekommen ist. Ein super sympathischer Mann von dem wir uns alle eine Scheibe abschneiden sollten. Wir sollten viel mehr auf unseren eigenen Körper hören, denn er ganz alleine weiß was wir brauchen. Unser Gehirn mischt sich einfach viel zu oft ein und macht ihm ein Strich durch die Rechnung.
Seine Devise lautet: „Mit Liebe & Achtsamkeit leben, diese  im Alltag kultivieren und das Glück in den kleinen Momenten des Alltags finden“. Dies bedeutet bewusster und achtsamer zu leben, denn Menschen die im Hier und Jetzt leben, sind auch dann glücklicher und gehen besser mit negativemFeedback um. So ist es auch mit der Liebe, laut Svitek. Wenn wir alles mit Liebe betrachten, wird die Welt zu einer wunderbaren Erfahrung werden. Es soll klar werden, dass Liebe nicht etwas ist was Du tust, sondern wie Du bist. Liebe ist Präsenz. Liebe ist Alles.
Dieses projeziert er auch auf unsere Ernährung. Sich mit Lebensmitteln auseinander zu setzen. Warum sollte ich meinem Körper, der uns unser ganzes Leben lang trägt ohne den Wir „nichts“ sind – quasi vergiften mit schlechten Lebensmitteln?! Wir sollten uns bewusst sein über die Lebensmittel die wir uns zu führen. Denn was ist kann daran schon falsch sein uns von guter Qualität zu ernähren, wenn es uns dadurch spürbar besser geht?!
Mir hat dieses Meeting sehr viel gebracht und ich habe mich damit gedanklich auseinander gesetzt. Was bringt mir eine super leckere fettige Pizza, wenn ich danach Bauchweh habe und ich mich schlecht fühle? Rein gar nichts und meine Figur bedankt sich dafür auch nicht. Ich werde nun beim Einkaufen mehr auf die Produkte achten. Auf Nachhaltigkeit und gute Qualität. Meinem Körper und Organismus zur Liebe.
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Nach dem Meeting durften wir den Rest des Festivals so gestalten, wie es uns lieb war. Ich verabschiedete mich von den anderen und wir machten noch ein Erinnerungsfoto.
Nun stand „Blumentopf“ auf unserer Liste und selbst nach 24 Jahren Bühnenpräsenz – rockten Sie noch die Hütte mit derben Freestyle Parts und „Party Safari“ schlug nach so langer Zeit immer noch ein wie ein Bombe!
Unser letzter Act, bevor wir uns auf die Heimreise machten, war „5 Sterne Deluxe“ . Die „alten Herren“ machte mit „Deine Mutter und Türlich Türlich“ den Sonntag ziemlich rund für uns. Danach ging es zum Auto in Richtung Heimat.
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Ich saß glücklich und vollkommen zufrieden auf dem Beifahrersitz und ließ das Wochenende Revue passieren. Das Deichbrand habe ich ganz anders und viel bewusster erlebt, im Vergleich zu anderen Festivals. Natürlich spielte das Wetter eine riesen große Rolle und ich habe weit gehend auf Alkohol verzichtet und mich besser ernährt. Für mich war es in meiner langen „Festivalkarriere“ das Schönste. Der Aufbau hat mir viel besser gefallen, da immer nur eine Band auf dem Infield spielte und man eine super Übersicht hatte. Keine extremen langen Wege und die sanitäre Situation, gefiel mir um einiges besser. Mit knapp 55.000 Besuchern incklusive Tagestickets – war es sehr überschaubar, im Gegensatz zum Hurricane mit knapp 80.000.
Ein riesengroßes fettes Dankeschön an Alpro – die das für mich möglich gemacht haben! Mit dem VIP Bändchen lässt sich so ein Festival natürlich noch entspannter leben und feiern. Dazu haben sie mir eine andere Sichtweise vom Leben und der Ernährung aufgewiesen, die ich zu Hause weiter fort führen werde. Vielen vielen Dank!
Ich hoffe Euch hat mein Beitrag gefallen und ich konnte euch einen guten Einblick in mein Wochenende gewähren. Würde mich über ein Feedback von euch freuen.
Eure Crystal
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